Artikel: Frostempfindliche und hypoallergene Hunde im Winter: Ein Ruhe-Ratgeber für die kalte Jahreszeit

Frostempfindliche und hypoallergene Hunde im Winter: Ein Ruhe-Ratgeber für die kalte Jahreszeit
Der Winter betrifft nicht nur uns Menschen. Im Haus, bei eingeschalteter Heizung und geschlossenen Fenstern, frieren viele Haustiere mehr, als wir annehmen, wenn die Heizung nachts ausgeschaltet ist. Gleichzeitig atmen sie aufgrund mangelnder Belüftung eine Luft ein, die stärker mit Staub und Milben belastet ist. Dieser Leitfaden konzentriert sich speziell darauf, wie Sie den Ruheplatz Ihres Hundes für diese Jahreszeit vorbereiten: gegen echte Kälte und Innenraumallergien.
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Anzeichen dafür, dass Ihr Hund zu Hause friert (auch wenn es nicht so aussieht)
- Er rollt sich sehr eng zusammen, wobei der Schwanz die Nase bedeckt.
- Er sucht ständig die Nähe des Heizkörpers, der Heizung oder eines Sonnenstrahls.
- Er zittert beim Aufwachen leicht, besonders in den frühen Morgenstunden.
- Er vermeidet es, auf kalten Böden (Fliesen, Marmor) zu liegen und bevorzugt Teppiche oder Decken.
Besonders gefährdet sind: Kurzhaarrassen (Windhunde, Dackel, Bulldoggen, Chihuahuas), Welpen, ältere Hunde sowie sehr schlanke Hunde oder solche mit wenig Körperfett.
So gestalten Sie eine "Winterecke" für Ihren Hund
Es geht nicht nur darum, ein Wärmebett zu kaufen, sondern auch um den Standort und die Kombination der Schichten:
- Isolierende Basis gegenüber dem Boden: Kälte zieht von Fliesen und harten Böden hoch. Ein um einige Zentimeter erhöhtes Bett macht einen echten Unterschied.
- Thermobett oder selbstheizendes Bett als Hauptschicht, das die Körperwärme ohne Strom speichert.
- Zusätzliche Decke für die kältesten Nächte, besonders wenn die Heizung über Nacht ausgeschaltet wird.
- Platzierung abseits von Zugluft: Vermeiden Sie Türen, Fenster und Flure, aber stellen Sie das Bett auch nicht direkt an einen Heizkörper (direkte und konstante Hitze ist ebenfalls nicht gut).
Für die Wärmebasis empfehlen wir das Thermobett für Hunde oder, falls Sie unabhängig von der Zimmerheizung sein möchten, das selbstheizende Thermobett, das keine Kabel oder Steckdosen benötigt.
Warum sich Allergien im Winter verschlimmern (und was zu tun ist)
Da die Fenster fast den ganzen Tag geschlossen sind, sammeln sich in der kalten Jahreszeit mehr Staub und Milben im Innenraum an. Wenn Ihr Hund eine empfindliche Haut hat, werden Sie bemerken, dass er sich genau zu dieser Zeit häufiger kratzt, selbst wenn Sie an seiner Routine nichts geändert haben.
Was wirklich hilft:
- Den Bettbezug im Winter häufiger als üblich waschen (wenn möglich alle 7-10 Tage).
- Ein Bett aus hypoallergenen Materialien verwenden, wie z. B. 100% Baumwolle, das weniger Staub bindet als minderwertige synthetische Fasern.
- Den Raum täglich einige Minuten lüften, auch im Winter, um die Luft zu erneuern.
Unser 100% Baumwoll-Hundebett ist eine gute Grundlage für Hunde mit empfindlicher Haut, die im Winter zudem Wärme benötigen: Baumwolle ist atmungsaktiv, speichert aber in Kombination mit einer Decke die Wärme gut, ohne dabei ihre hypoallergene Eigenschaft zu verlieren.
Besondere Pflege: Welpen und Senioren im Winter
Welpen können ihre Körpertemperatur noch nicht gut regulieren, und ältere Hunde verlieren oft an Muskelmasse und Fett, was sie kälteempfindlicher macht. Achten Sie in beiden Fällen darauf, dass das Bett in einem warmen Bereich des Hauses steht, und ziehen Sie eine zusätzliche Decke für die kältesten Nächte in Betracht, besonders wenn Ihr Hund alleine schläft, ohne dass andere Haustiere zum Wärmeaustausch bei ihm sind.
Häufig gestellte Fragen
Braucht mein Hund eine spezielle Heizung, wenn er ein Thermobett hat?
Nicht unbedingt. Selbstheizende Betten funktionieren, indem sie die eigene Körperwärme des Hundes reflektieren. Sie funktionieren daher auch gut in unbeheizten Räumen, solange keine direkte Zugluft herrscht.
Woher weiß ich, ob mein kälteempfindlicher Hund zusätzlich zum Bett auch Hundekleidung braucht?
Wenn er selbst in seinem Thermobett zittert oder im Winter viel Zeit draußen verbringt, kann ein Mantel eine nützliche Ergänzung sein. Das Bett löst das Problem des Ruheplatzes zu Hause, ersetzt aber nicht den Schutz bei Spaziergängen bei sehr niedrigen Temperaturen.
Warum kratzt sich mein Hund im Winter mehr, obwohl sich seine Ernährung nicht geändert hat?
Dies liegt meist an der Ansammlung von Staub und Milben durch mangelnde Belüftung sowie an der trockeneren Luft durch die Heizung. Den Bettbezug häufiger zu waschen und hypoallergene Materialien zu verwenden, hilft sehr.
Verbrauchen selbstheizende Betten Strom?
Nein. Sie verwenden reflektierende Materialien, die die körpereigene Wärme des Hundes zurückgeben – ganz ohne Kabel oder Stecker. Sie können sie also den ganzen Winter über liegen lassen, ohne sich um den Stromverbrauch sorgen zu müssen.


